Katholisch St.Gallen bekommt einen Priester
- jonathangraf
- 8. Juni
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Der 31-Jährige Sandro Koch empfängt kommenden Samstag in der Kathedrale die Priesterweihe von Bischof Beat. Eine Priesterweihe ist ein seltener Moment – und für den Bischof ist der Samstag eine Premiere.
Sandro Koch will an diesem Tag Freude versprühen. Am Samstag, 6. Juni, empfängt er von Bischof Beat Grögli seine Priesterweihe. Zu dieser Feier strömen Freunde, Verwandte und Gläubige aus verschiedenen Winkeln der Welt nach St.Gallen, um in der Kathedrale Kochs Weihe mitzufeiern. Sandro Koch, aufgewachsen in Sargans, ist Mitglied Gemeinschaft der Schönstatt-Patres. In die internationale Erneuerungsbewegung ist er bereits als Kind und Jugendlicher hineingewachsen und hat inzwischen viele Freunde in Südamerika oder München. Mit der Weihe wird Sandro Koch auch zu einem Ordenspriester, zu einem Schönstatt-Pater. Angestellt ist Sandro Koch bei Katholisch St.Gallen. Er wirkt im Pastoralteam für die Pfarreien Bruggen, Winkeln, Engelburg und Abtwil-St.Josefen.
Seltenes Fest geworden
Mit Sandro Koch bekommt Katholisch St.Gallen einen jungen Priester, was selten geworden ist. Die letztmalige Priesterweihe fand im März 2023 statt, als Ivan Šarićvom damaligen Bischof Markus Büchel die Weihe empfing. Ivan Šarić und Sandro Koch haben gemeinsam, dass sie bei Pfarrer Roman Giger in der «Schule» waren; Roman Giger bereitete sie auf den Priesterweg vor und begleitete sie auch als Diakon.
Der Glaube steht im Zentrum
Sandro Koch ist sich bewusst, dass Priesterweihen rar geworden sind und er dadurch umso mehr im Fokus steht. Er will jedoch, so sagt er im Vorfeld, dass an diesem Tag der Gaube gefeiert wird. Ihn braucht es zwar dazu als Person, doch: «Ich stelle mich in den Dienst des Glaubens. Dieser steht im Zentrum des Festes.» Auch Bischof Beat freut sich über den Entscheid Sandro Kochs: «Sein Weg zeigt eindrücklich, welche Bedeutung die Schönstatt-Bewegung für eine geistliche Berufung haben kann. Die Gemeinschaft hat ihn auf seinem Entscheidungsweg begleitet, getragen und vermittelt: Priester wird man nicht für sich selbst, sondern für die Menschen.» Die Priesterweihe folgt einem klaren Plan und ist für den jungen Bischof Beat eine Premiere.




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